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Sojaschrotpreise entwickeln sich erfreulich



Die Dezemberzahlen des USDA (amerikanisches Agrarministerium) bestätigten wiederholt - der Sojamarkt zeigt sich weltweit gut versorgt. Die Weltsojaernte 2017/18 wird mit rund 348,5 Mio.t weiterhin knapp unter dem Vorjahr mit 351 Mio.t gesehen. Dennoch ergibt sich bei dieser zweitgrößten Erntemenge aller Zeiten eine leicht überschüssige Bilanz, zumal der Verbrauch auf 344,7 Mio.t taxiert wird. Die Folge: Die Endbestände zum 30.06.2018 wachsen gegenüber dem Vorjahr an und erreichen einen Höchststand bei 98,9 Mio.t.



Als Folge der guten Versorgungslage verlor der Januartermin 2018 für Sojabohnen in den zurückliegenden 5 Wochen an der CBoT (Chicago Board of Trade) von über 1.000 US-Cent/bushel auf knapp über 940. Ein stabiler Euro, der zwischenzeitlich die 1,20 US-Dollar / Euro – Marke geknackt hat, übt ein zusätzliches preissenkendes Signal für Sojaschrot aus. Auch vom Ölmarkt droht wenig Gefahr für steigende Preise, zumal die aktuelle Palmölernte gut auszufallen scheint.



Die Erzeugerpreise präsentierten sich in den zurückliegenden Monaten entsprechend leicht rückläufig. Als Erzeugerpreis für 43/44er Schrot wurde im Dezember 35,- €/dt genannt. 48er HP-Schrot lag bei 37,50 €/dt. Der Abstand für GVO-freien 48er-Schrot hat sich allerdings etwas vergrößert. Die Ware lag im Dezember mit 47 €/dt rund 100 bis 120 €/t über GVO-Schrot.

© Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

Stand: 03.01.2018

Aktuelle Preise

(KW 02/18, Baden-Württemberg)
 

Brotweizen
143
€/t
Braugerste
190
€/t
Futtergerste
135
€/t
Körnermais
150
€/t
Raps
340
€/t

Quelle: LBV

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